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Moin

...und deswegen ist jede Form von Nationalismus über und kann weg:
"Uniper-Eigner will Krisengeschäft an Bund abstoßen"

Uniper ist ein vor einigen Jahren nach Finnland ausgegliederter Teil von EON, ein Energieversorger/Weiterverkäufer, dessen Gasquellen aus offensichtlichen Gründen grad mal nix raustun. Die verkaufen auch reichlich in .de. Tja, und wollen jetzt die Mimik an die deutsche Bundesregierung verscherbeln.

Genau so geht das! Erst lässt man sich die Gelddruckmaschine quasi schenken, druckt sich damit wie blöd Geld und wenn die Farbe denn mal alle ist, wird das Ding teuer zurückverkauft. Jedenfalls gilt das dann, wenn der ach so arme Konzern im World Destruction Program eine wichtige Rolle spielt.

Ok, überraschenderweise, *hüstl*, gibt's da Mecker von Grüns. Neiiin, nicht, wegen weiteren Supports destruktiver Energieträger, dass das gerettet werden muss, zweifelt ein modernes Grün nicht an, da wird schnell ein Argumentationsfragment der Marke "Saufen gegen den Alkoholismus" rausgeholt und wirr lächelnd genickt.
Die Summen sind nicht ganz ohne, da scheinen ein paar Milliarden (xE9) Ocken im Gespräch zu sein, Kanzler Scholz lächelt auch schon ganz debil.
Der Habeck nöhlt das völlig berechtigt an, weil...da:

"Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck will bei der Rettung des Unternehmens auch die Eigentümer in die Pflicht nehmen. "Es gehört ja jemandem, auch jemandem, der solvent ist und der stützen kann", sagte der Grünen-Politiker dem Deutschlandfunk."

Ach, die sind gar nicht Pleite, da sind nur Einsackläuse im Filz.
Wieso fahren die eigentlich Verluste ein? äääh...achso, die kaufen ihr russisches^W Gas jetzt auf dem Schwarz^WSpotmarkt. Irgendwas mit Restbeständen, natürlich. Restbestände von Anstand leider nicht.

Aber dafür kriegt die durch die Antiwindkraftmaßnahmen unserer Regierung der letzten Jahre ziemlich brachliegende Windkraftbranche einen Knochen hingeworfen.
(Nicht nur) die ostfriesische Firma Enercon, Hersteller robuster und moderner Windanlagen, hat durch die Maßnahmen Schäden erlitten. Da Windkraft im Autoland sehr unbeliebt ist,

.oO( Man könnte da doch viel besser eine Autobahn hinmachen oder Parkplätze. )

sind da nicht so große Summen im Spiel. Nun gut, 500 Millionen Ocken sind auch nicht wenig.
Sagt die Taz:

"Um wirtschaftliche Folgen der Coronapandemie abzufedern, erhält Enercon als eines der größten deutschen Windkraftunternehmen Staatshilfen in Höhe von 500 Millionen Euro."

Äh, Moment, die kriegen die Stütze nicht wegen der Antiwindkraftkampagne als Wiedergutmachung, sondern wegen Corona?