Back
Moin

Die Nachrichten sind voll mit News rund um den ersten der Energiekriege und die ersten der neuen Seuchen, aber die Warnungen vor ernsthaft noch größeren Problemen, nein, das ist absolut keine Übertreibung, und entsprechende Handlungsvorschläge fallen einfach in die Abteilung "Lückenfüller" und kriegen ein paar Sekunden Sendezeit oder einen kleinen Zweispalter auf Seite 4.
Mir scheint, da wollen einige Leute den Ernst der Lage nicht begreifen. Meine Vermutung: Auch Redakteure möchten gern weiter mit der Zweiliterkarre zum Supermarkt fahren, eh?
Nennt sich sowas "Vogel Strauß Journalismus"? Diese Klimanummer zu ignorieren ist sowas ähnliches wie Russisch Roulette mit nur einer leeren Kammer im Revolver.

.oO( Klima, pa, uninteressant. Halt die Fresse, ich muss Salatöl kaufen. Was labern diese schwachfugigen Eierköppe in den Laboren da?
Die Klimakrise ist eine Erfindung, um uns von wichtigeren Dingen abzulenken, wie Fußball, Einkaufen und Krieg führen. Dahinter stecken doch die Fahrradlobbyisten! )

Der neue Bericht des IPCC, und nein, ich habe ihn nicht komplett durchgelesen, findet deutliche und unmißverständliche Worte zu unserer Klimavernichtungsstrategie und Ressourcenmissachtung.
Die Kurzfassung: "Haut rein, sonst brennt die Bude!"
Sehr klar auch der Hinweis, daß ein Großteil der sozialen Probleme durch sinnreiche Lösungsansätze gleich mit abgehakt werden kann.

Ein Techreader zu dem Thema stellt das deutlich klar:

"Seit dem Fünften Sachstandsbericht des IPCC (AR5) ergaben sich wichtige Änderungen zu den im Pariser Abkommen von 2015 festgelegten spezifischen Zielen (für Temperatur, Anpassung und Finanzierung), zunehmenden Klimaauswirkungen und einem höheren Maß an gesellschaftlichem Bewusstsein sowie Unterstützung für Klimamaßnahmen.
Das Erreichen des langfristigen Temperaturziels des Pariser Abkommens setzt jedoch eine rasche Trendwende bei Treibhausgasemissionen und einen beschleunigten Rückgang in Richtung "Netto-Null" voraus.
Dies ist ohne dringende und ehrgeizige Maßnahmen auf allen Ebenen unwahrscheinlich.
Eine wirksame und gerechte Klimapolitik ist weitgehend vereinbar mit dem übergeordneten Ziel der nachhaltigen Entwicklung und den Bemühungen zur Beseitigung der Armut, wie sie in der UN-Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung und ihren 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung verankert ist, ungeachtet von Kompromissen in einigen Fällen."

Hier gibt es eine, ahem, kompakte Zusammenfassung und für Mutige mit viel Zeit und Sachverstand ist hier der komplette Bericht

Ich werd gleich mal versuchen, in einem der vier Supermärkte hier an der Ecke noch einen Liter Salatöl zu bekommen, bevor der vorletzte Vollidiot sich das palettenweise in den Tank kippt.
Gestern ging das nicht. Alles weg.